Veranstaltungshinweise

 

02.-04. Juni 2017 internationale Geckotagung

Pfingsten 2017 das erste Mal in der Schweiz!!!

Eintritt frei

 

 

13.-15. Oktober 2017 IGP Tagung;
Onkel Tom's Hütte, Göttingen

Eintritt frei, auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen

 

 

 

 

 

 

Aussenhaltung

Im Sommer bietet sich eine Aussenhaltung an, um den Tieren natürliches Sonnenlicht zu gönnen und gleichzeitig etwas Strom zu sparen. Dies verbessert die Farbenpracht bei gewissen Arten enorm, dennoch müssen ein paar grundlegende Punkte beachtet werden.

Wichtig zu beachten ist, dass möglichst viel Gazefläche vorhanden ist, da die Tiere in einem Vollglasbecken schnell an einer Überhitzung zu Grunde gehen. Aus demselben Grund sind Kunstpflanzen oder andere schattenspendende Gegenstände wichtig.

Die Freiluftterrarien sollten sicher vor Vögeln und in einer für Katzen nicht erreichbaren Höhe sein.

Ich halte Phelsumen von Mai bis September draussen, wobei ich sie bei nächtlichen Temperaturen unter 10 Grad für die Nacht rein hole. Falls die Sonne längere Zeit nicht scheint und die Tagestemperatur keine 20 Grad erreicht, hole ich sie für die Zeit ebenfalls rein. Sonnige 20 Grad reichen, damit sich die Tiere aufwärmen können, da an der Sonne die Temperaturen in diesem Falle doch über die 25 Gradgrenze klettern.

In Bambusstäbe mache ich jeweils unten nochmals ein Loch rein, damit sie sich nicht mit Wasser füllen und für die Tiere zur tödlichen Falle werden.

 

Freilandanlage im Einsatz
Freilandanlage im Einsatz

Eigenbau von Aussenterrarien

Ausgeschnittene Waschmittelbox
Ausgeschnittene Waschmittelbox

Mit einer Winkelschleifmaschine lassen sich die Seitenwände einer Waschmittelbox gut ohne Risse herausschneiden.

Nun werden passende Stücke aus Aluminiumgaze (Fliegengitter) zugeschnitten, welche mit dem Lötkolben problemlos eingeschweisst werden können, indem man einfach darüber fährt.

Diese Behälter können nun an einem Kleiderständer befestigt werden, so dass sie bei schlechtem Wetter einfach herreingefahren werden können und für Katzen unereichbar sind. Der Boden muss mit Steinen beschwert werden, da das Phelsumobil sonst im Wind schnell kippen kann.
Um die Terrarien binde ich jeweils eine Schnur, damit der Wind die Terrarien nicht herum weht. Mit dem Phelsumobil, ursprüngliche Idee von Ralph Budzinski Freilandterrarien an einem Kleiderständer anzubringen, habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die Waschmittelboxen werden mit der Zeit spröde und müssen ersetzt werden. Dennoch ist es eine einfache, kostengünstige Variante, die sich bewährt hat.

Zugeschnittene Stücke von Aluminiumfliegengitter, welches mit dem Lötkolben eingeschweisst wird
Zugeschnittene Stücke von Aluminiumfliegengitter, welches mit dem Lötkolben eingeschweisst wird